So viele Glücksmomente in ein paar Stunden: Anlässlich des Michaelifestes und des Mut-Impulses hat die vierte Klasse eine Nacht in der Schule verbracht. Begonnen hat sie draußen am Feuer, geendet hat sie leise, mit Stirnlampen in den Schlafsäcken.
Feuer, Stockbrot und Geländespiele
Holz holen, Feuer machen, spielen, Stockbrot und Würstel grillen. Als es dämmerte, ging es weiter mit Geländespielen im fast Dunklen und später mit einem Geistern durch das Schulhaus.


Eine Abendrunde und dann Stirnlampen
Zum Ausklang kam die Klasse in einer innigen Runde zusammen, mit Singen und mit Dankesagen. Danach wurde es still im Haus.

Was für eine Gemütlichkeit, wenn alle leise in ihren Schlafsäcken noch mit Stirnlampen lesen, nebeneinander, miteinander. Ein Gefühl von Geborgenheit, Zusammengehörigkeit und Wohligkeit.
Der eigene Drache
Am nächsten Schulvormittag waren alle müde, aber glücklich. Es entstanden Schiebebilder, bewegliche Bilder mit dem Drachen und dem Ritter und mit dem heiligen Michael. Und mit ihnen die Frage, die den Mut-Impuls weiterträgt: Wo ist der eigene Drache in mir, und wie kann ich ihm mutig begegnen?
Mut heißt hier nicht, keine Angst zu haben. Mut heißt, miteinander zu bestehen, was allein schwer wäre.
Fotos: Susanna Leiter-Gadenstätter