In der Ersten Klasse wird jeden Mittag erzählt: mit Märchen, sinnigen Geschichten und Naturgeschichten tauchen die Kinder in die Welt der Archetypen, der Natur und des sozialen Miteinanders ein. Tafelbilder, Lieder und eigene Zeichnungen ergänzen dieses Erleben und manchmal, ja manchmal, tauchen die Kinder selbst in die Rollen ein, spielen Märchen nach, machen Kostüme und finden passende Requisiten.
Unser heuriger Jahrgang fing vor den Weihnachtsferien an, in das Märchen von Frau Holle einzutauchen – zunächst erzählt und im Garten bald mit echtem Schnee nacherlebt. Im Neuen Jahr begannen wir in der Früh, ein Stückchen zu sprechen, das in wunderbarer Reimform und mit pentatonischem Lied das Märchen nachspielt. Der Gockelhahn bekam seinen Kamm, Gold und Pech wurden mit Zaubertüchern nachgeahmt, Frau Holle trägt gerne ein Kopftuch und Brot, wie auch Äpfel, waren oft bei der Jause schon dabei.
Am vergangenen Freitag luden wir dann unsere Eltern und Großeltern ein und zeigte ihr erstes Klassenspiel: Frau Holle! Mit viel Liebe, Neugier, Freude und auch Aufregung hatten wir die Texte, Lieder und Gesten vorbereitet, die Rollen erspielt und das Klassenzimmer gestaltet.
Das mit Liebe von Eltern gebackene Brot und die Äpfel waren dann nicht nur Requisite, sondern wurden anschließend zur Jause gänzlich verspeist. Wie gut, dass Goldmarie so fleißig gearbeitet hat!
Von unserem ersten Auftritt gibt es keine Bilder für Euch, dafür einen Ausschnitt des Tafelbildes!