Sinnliches Erleben und Begreifen

Das kleine Kind, von der Geburt bis zum Zahnwechsel, ist ganz an seine Umgebung hingegeben und kann sich noch nicht von ihr trennen. Es nimmt ungefiltert alles auf, was sich in seiner Umgebung abspielt. Das kleine Kind braucht eine Umgebung, in deren Hülle es sich wohlfühlt.

Im freien Spiel begreifen Kinder ihre Umgebung mit allen Sinnen, sie entwickeln Sozialkompetenzen, wie beispielsweise Konflikte selbst lösen, sich in eine Gruppe einfügen oder auch sich behaupten können, Rücksichtnahme auf andere und Empathiefähigkeit.

Die Pädagog/innen schaffen durch ihr eigenes Tun eine liebevolle und „hüllige“ Umgebung, in der die Kinder selbst schaffend tätig sein können. Im Spiel oder beim Brotbacken, Malen oder Kochen erfahren die Kinder Prozesse durch ihr eigenes Tun und begreifen diese Tätigkeiten ganzheitlich und mit allen Sinnen. Die Kinder helfen bei der Zubereitung der Jause und des Essens mit. So erfahren sie beim Backen, Kneten, Rühren, Schneiden, Schälen und natürlich Probieren die Lebensmittel mit allen Sinnen.

Besondere Aufmerksamkeit wird im Waldorfkindergarten auch der Qualität von Materialien und Lebensmitteln beigemessen. Den Kindern werden in den Gruppen ausschließlich Naturmaterialien, wie Hölzer, Steine, Zapfen, Kerne, geschnitzte Holztiere und pflanzengefärbte Tücher angeboten. Die Lebensmittel sind von biologisch-dynamischer Qualität und werden vorzugsweise regional eingekauft.

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